Horrordiagnose Bandscheibenvorfall

Starke Schmerzen im Rücken?

Horrordiagnose Bandscheibenvorfall?

 

WIR KÖNNEN IHNEN HELFEN!

 

Plötzlich ist er da, wie ein Blitz schlägt er ein oder baut sich immer mehr auf. Die Schmerzen sind unerträglich, ein Bewegen unmöglich, der Bandscheibenvorfall. Ein Bandscheibenvorfall ruft häufig starke Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen hervor, die in Bein oder Arm ausstrahlen können – je nach betroffenem Teil der Wirbelsäule.

 

Die häufigsten Symptome bei einem Bandscheibenvorfall sind:

  • Bei Belastung plötzlich auftretende oder stärker werdende Rückenschmerzen
  • Verhärtete Muskulatur im betroffenen Bereich der Wirbelsäule
  • Bei Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS):
    • Manchmal strahlt der Schmerz ins Gesäß oder Bein aus
    • Gelegentlich Kribbeln im Bein
    • Möglich sind auch Lähmungen der Beinmuskulatur
  • Bei Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS):
    • Nackenschmerzen
    • Manchmal strahlt der Schmerz in Arm, Hand oder Hinterkopf aus
    • Möglich sind auch Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Kältegefühl in Arm oder Hand
  • Im Extremfall Querschnittssyndrom mit Lähmungen und Sensibilitätsverlust

Ursachen und Risikofaktoren

Wer viel sitzt, schwere Lasten hebt, übergewichtig ist oder den Rücken falsch belastet, setzt den Bandscheiben zu. Halten sie der Belastung nicht mehr Stand, kommt es zum Bandscheibenvorfall.

Zum einen spielen Alterungsprozesse eine Rolle. Denn je älter ein Mensch wird, desto mehr verlieren die Bandscheiben an Elastizität. Der stützende Faserring wird spröder und gibt schneller nach. Zum anderen belasten Übergewicht, mangelnde Bewegung, ständiges Sitzen und schweres Heben die Bandscheiben vermehrt. Dies begünstigt Bandscheibenvorfälle.

 

Therapie: Wie lassen sich Bandscheibenprobleme behandeln?

Bei bis zu 90 Prozent der Patienten bessern sich die Beschwerden mithilfe einer konservativen Therapie oder verschwinden nach einigen Wochen sogar vollständig. Dazu zählen: Schmerzlindernde Medikamente, Wärme, Lagerungsmaßnahmen (zum Beispiel Stufenbett) und  vor allem Physiotherapie. Eine Operation ist nur selten nötig, beispielsweise wenn die konservative Therapie versagt, der Bandscheibenvorfall starke, schmerzmittelresistente Schmerzen hervorruft oder Lähmungserscheinungen auslöst.

 

Was ist die beste Therapie einen Banscheibenvorfall zu behandeln:

Vor allem erstmal einem Bandscheibenvorfall richtig vorbeugen!

 

Eine starke Rückenmuskulatur und das Vermeiden starker Belastungen der Wirbelsäule sind die wichtigsten Faktoren, um einem Bandscheibenvorfall vorzubeugen.

 

Die wichtigsten Maßnahmen zur Prävention eines Bandscheibenvorfalls sind:

  • Bewegung. Denn mit Gymnastik und Sport wird die Rückenmuskulatur gestärkt und die Wirbelsäule entlastet. Es gibt besonders rückenfreundliche Sportarten – etwa Schwimmen (Rückenschwimmen oder Brustschwimmen mit Kopf unter Wasser) oder Radfahren mit erhöhtem Lenker.
  • Übergewicht zu vermeiden, entlastet ebenfalls die Wirbelsäule. Daher ist es wichtig, auf ein gesundes Körpergewicht zu achten.
  • Die richtige Matratze trägt dazu bei, dass die Wirbelsäule nachts nicht in einer ungünstigen Haltung verharrt.
  • Bei beruflichen Tätigkeiten, die mit viel Sitzen verbunden sind, sollten Betroffene auf einen rückenfreundlichen Arbeitsplatzachten: Ein ergonomischer Stuhl, regelmäßiges Wechseln der Sitzposition zwischen Sitzen und Stehen gehören dazu. Wer viel sitzen muss, sollte zwischendurch öfters aufstehen, sich strecken und ein wenig bewegen.
  • Wer schwere Lasten hebt, sollte die Gegenstände rückenfreundlich bewegen. Also nicht mit krummem Rücken den Kasten Wasser hochwuchten, sondern in die Knie gehen, das Kreuz gerade halten und den Kasten hochheben. Arme eng am Körper lassen und Lasten am besten nicht einseitig heben.

Welche Therapie bei akuten Zustand:

Bis zu 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle und Beschwerden bekommen Arzt und Patient durch eine konservative Therapie in den Griff. Sie setzt sich aus zwei Grundpfeilern zusammen:

  • Schmerzen lindern – mithilfe von Medikamenten und Wärme – und
  • Rückenmuskulatur normalisieren – durch Physiotherapie und Sport.

Schmerztherapie bei Bandscheibenvorfall

Das Wichtigste ist, dass sich der Betroffene wieder ohne Beschwerden bewegen kann. Deshalb verschreibt der Arzt anfangs schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Diese sollte der Betroffene regelmäßig und konsequent einnehmen. Das verhindert, dass er aufgrund von Schmerzen eine Schonhaltung einnimmt, seine Rückenmuskulatur zusätzlich verspannt und sich die Beschwerden verschlimmern. Schmerzt der Rücken heftig, kann der Arzt im Einzelfall auch örtlich betäubende Medikamente oder Kortison spritzen.

Gleichzeitig kann auch Wärme helfen. Sie regt die Durchblutung in der Haut an und lockert die versteifte Rückenmuskulatur. Es gibt verschiedene Wärme-Anwendungen: Fango- und Moorpackungen, Rotlicht, warme Kleidung. Daneben empfiehlt sich oft eine Stufenbettlagerung. Dabei positioniert der Patient im Liegen die Beine zum Beispiel im rechten Winkel auf einem Würfel. Das entlastet die Nerven.

 

Physiotherapie und Bewegung

Es gilt inzwischen als überholt, dass sich der Bandscheiben-Geplagte nicht bewegen darf oder sogar im Bett bleiben muss. Dies ist nur in seltenen Fällen angebracht. Stattdessen beginnt der Patient meist sofort mit einer Physiotherapie. Diese kann auch in Form einer ambulanten Rehabilitation stattfinden. Der Betroffene sollte dann regelmäßig zu Hause trainieren. Wer die krankengymnastischen Übungen konsequent macht, entlastet seine Wirbelsäule und fühlt sich rasch besser. Auch Massagen, entspannende Übungen und spezielle Bewegungstherapien (zum Beispiel Aqua-Gymnastik) helfen.

Sport ist nach einem Bandscheibenvorfall ebenfalls erlaubt und verbessert die Heilungschancen. Ob Joggen, Radfahren oder Schwimmen – welche Sportart infrage kommt, muss der Erkrankte mit dem Arzt absprechen. Alle Tätigkeiten, die den Rücken und die Bandscheiben belasten, sind allerdings tabu. Also keine schweren Lasten heben, in gebückter Haltung putzen oder Sand schippen!

Durch konsequentes Umsetzen der konservativen Maßnahmen sollten sich die Bandscheibenprobleme spätestens nach sechs bis acht Wochen deutlich bessern oder ganz verschwinden.

 

Wir von der Physiotherapie Wellsana www.wellsanabasel.ch sind die Spezialisten im Bereich des Bandscheibenvorfalls und sorgen dafür das Sie schnell wieder ohne Schmerzen im Leben stehen können!

 

Rufen Sie an unter: 061- 683 33 46 oder schreibt Sie uns: info@wellsanabasel.ch, Gerne sind wir auch viel Facebook für Sie erreichbar. Wir melden uns gleich zurück und garantieren einen schnellen Termin, damit Sie wieder schmerzfrei werden.